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 Statusbericht 2005

 

Statusbericht 2005 zum Umweltplan:
Wichtige Ziele wurden erreicht, aber es bleibt noch viel zu tun!

"Der Umweltplan Baden-Württemberg ist ein sehr ambitionierter Plan und bislang bundesweit einmalig", so der Vorsitzende Dr. Fritz bei der Vorstellung der Ergebnisse der Evaluation durch den NBBW.

Insgesamt hat der NBBW sowohl positive als auch negative Entwicklungen festgestellt:


Pressekonferenz des Nachhaltigkeitsbeirats Baden-Württemberg am 15.6.2005 in Stuttgart (v.l. : Dr. P. Fritz (NBBW), T. Gönner (Umweltministerin), E. Neumann (dpa), Dr. U. Höpfner (NBBW), Prof. O. Renn (NBBW))
 
  • Erreicht werden konnten die Ziele zum Rohstoffverbrauch, zur Wassernutzung, zur Gewässergüte und zum Teil in der Luftreinhaltung.
  • Trotz positiver Trends in den letzten Jahren konnten die Ziele leider nicht erreicht werden in den Bereichen Grundwasserqualität (insbes. Nitrat), Gewässermorphologie, Luftreinhaltung (insbes. Feinstaub und Stickstoffdioxid), biologische Vielfalt sowie Reduzierung der Abfallmengen.
  • Nicht erreicht wurden und werden die Ziele zum Klimaschutz, zum Flächenverbrauch und zum Lärmschutz.


Der Nachhaltigkeitsbeirat hat zu allen 9 Kapiteln des Umweltplans (Ressourcenschonung, Klimaschutz, Luftreinhaltung, Lärmschutz, Gewässerschutz, Bodenschutz, Biologische Vielfalt, Abfallwirtschaft, Technik- und Risikovorsorge) konkrete Empfehlungen formuliert, die im Gutachten des Beirats nachgelesen werden können (Download pdf-Datei s. u., oder Kurzfassung hier).

 
Umweltministerin Tanja Gönner sagte in einem ersten Statement: "Nur wer sich messen lässt, hat die Chance, sich zu verbessern". Insofern würde die Landesregierung die Bewertungen und Vorschläge des Beirats als Ansporn nehmen, in den erfolgreichen Bereichen die eingeschlagenen Wege weiter zu gehen und in den Problembereichen verstärkte Anstrengungen zu unternehmen. Der Vorschlag des Nachhaltigkeitsbeirats, bei einer Fortschreibung des Umweltplans den Nachhaltigkeitsgedanken stärker zu integrieren, fand Zustimmung: "Der Umweltplan soll weiterhin als Orientierungsrahmen dienen und künftig den Nachhaltigkeitsgedanken noch mehr Rechnung tragen", so die Ministerin.
 

V.l.: Prof. L. Wicke, Prof. G. Kaule, Dr. U. Höpfner, T. Gönner (Umweltministerin), Prof. O. Renn, Dr. P. Fritz, Prof. U. Gundert-Remy, Prof. J. Zeddies
Download der Dokumente zur Pressekonferenz:
  • Pressemitteilung vom 15.06.2005

  • Folien zur Pressekonferenz

  • Gutachten "Statusbericht 2005 zum Umweltplan Baden-Württemberg"

PDF-DATEI

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Zum Umweltplan des Landes Baden-Württemberg (Onlineangebot der Landesregierung).